SOUL CALIBUR 4
Story:
Naja, Soul Calibur bietet nun nicht imens viel Story aber immerhin mehr als z.B. TEKKEN 5 sie bietet. Im Grunde gehts darum das man als einer der vielen nach der Legendären Waffe sucht und diese nach erfolgreichem Endkampf auch bekommt.
Bewertung: 6 von 10 Punkten
Beat Em Up's haben nur selten eine Story.... was sich hier auch wieder bestätigt.
Grafik:
Soul Calibur 4 kommt in 720p und laut Hülle auch in 480p daher. Und was einem da geboten wird ist schon eine super Grafik! Da gibts ganz klar nichts dran zu rütteln. Die Farben wirken super, Plastizität ist hier auch genug am Werk und allgemein passt einfach alles super zusammen. Nur leider kommt auch hier wieder die Schwäche der PS3 durch, die Kantenglättung bzw. Anti-Aliasing, das lässt hier doch an einigen Stellen zu wünschen übrig. Ansonsten keine negativen Seiten!
Bewertung: 9 von 10 Punkten
Wirklich eine mehr als tolle Grafik die da über den LCD (oder Plasma) wandert! Leider fehlts auch diesem Game an der Kantenglättung, besser gesagt der Treppen Effekt ist auch hier vorhanden.
Sound:
Im vierten Teil der Serie bekommt man Dolby Digital 5.1 spendiert, was auch relativ gut rüber kommt. Der Sound bietet viel Volumen, Tiefgang und klare Höhen. Nur vom Dolby Effekt merkt man nicht allzuviel, was aber meiner Meinung nach sehr am Genre "Beat Em Up" liegt.
Bewertung: 7 von 10 Punkten
Ein guter Sound, schönes Volumen und eine hervorragende Klarheit!
Spielbarkeit:
Soul Calibur sticht doch schon sehr aus dem üblichen Beat Em Up "Getummel" heraus. Nicht nur die Tatsache das man Waffen verwendet sondern auch von der Steuerung. Ich würde sogar glatt sagen das es eines der einfachsten Beat Em Up Steuerungen ist die es gibt. In Teil 4 allerdings gibts noch diverse Möglichkeiten wie z.B. Konter, Spezialangriffe usw die einen doch schon schnell fordern können. Aber alles in allem eine durchaus Einsteigerfreundliche Steuerung die aber auch "alten Hasen" ein gewisses Level bietet.
Bewertung: 10 von 10 Punkten
Game rein und loszocken, ohne großes Kombo lernen usw usf. so muss eine Beat Em Up Steuerung sein!
Spielfluss + Gameplay:
Hier kann Soul Calibur schon mit vielen Faktoren Punkten. Neben der als "Arcade" Bekannten möglichkeit gibts noch einen Modus in dem man sich diversen Aufgaben stellen muss. Gerade diese Aufgaben bilden den Haupt Teil des Spiels und fangen leicht an, nehmen aber sehr sehr schnell einen knackigen bis ziemlich schweren Schwierigkeitsgrad an. In diesem Modus kann man sich durch erneutes Spielen einer Stufe neue Gegenstände, Kleidungen usw freispielen welche dem Charakter in einem seperaten Editor angelegt werden können. Diese Gegenstände haben Einfluss auf Faktoren wie z.B. die Stärke der Angriffe, die Energieleiste und noch viele andere Faktoren, es wird einem also noch ein kleiner Teil eines Rollenspiels ans Herz gebracht.
Das alles lässt sich sehr gut spielen nur gibts hier auch ein paar Sachen die schnell stören. Mal abgesehen davon das man schnell den Eindruck hat bei den Aufgaben ganz klar benachteiligt zu sein und der Kampf sehr schnell Unfair wird (die eigene Energie stellt sich auf der Stufe nämlich nicht wieder her, was bei einem Kampf gegen bis zu 12 Gegner + Endboss schnell in Frust eneden kann), fallen die doch relativ langen Ladezeiten auf und auch stellenweise etwas Unlogik was das aus dem Ring werfen angeht. Im Laufe des Modus wird Training und (durch die "Schatztruhen" die man beim erneuten Spielen freischalten kann) Perfektion ein Pflicht teil ohne den man nicht wirklich weit vorran kommen wird.
Bewertung: 8 von 10 Punkten
Der Umfang und die Möglichkeiten sind sehr gut, auch der leichte Rollenspiel Touch ist gut umgesetzt nur finde ich das der Schwierigkeitsgrad zu schnell zu hart wird. Das endet leider sehr sehr schnell in Frust und Unlust, erst recht weil man darauf wirklich keinen Einfluss nehmen kann.
Insert Coin + Entwicklersupport
Der Wiederspielwert von Soul Calibur 5 kann ganz klar überzeugen! Alleine schon durch den SinglePlayer und den eingebauten Editor. Dieser Editor erlaubt es dem Spieler quasi einen kommplett eigenen Charakter zu erstellen. Sei es Optik, Gegenstände, Waffen, Farbe der Gegenstände, Fertigkeiten usw usw usw. Durch die verschiedenen Werte die eine Waffe oder ein Kleidungsstück mitbringen oder wegnehmen bekommt das ganze einen Rollenspiel Touch und fesselt einen somit auch ziemlich lange an die Konsole.
Beim Downloadcontent und Entwickler Support siehts allerdings eher Mau aus. Zwar wurde ein Charakter nachgeliefert aber neben einem Patch gabs da nicht wirklich was von den Entwicklern.
Das Spiel setzt auf ein internes Belohnungssystem aber es wäre schön gewesen wenn dieses System mit dem PS3 Trophy System verknüpft wäre. Abgesehen davon das das Spiel lange nach der Einführung von SONY's Trophy System auf den Markt kam.
Bewertung 9 von 10 Punkten
Der Wiederspielwert ist Spitze, nur wird man von den Entwicklern mit dem Produkt allein gelassen und das Thema ist für die Entwickler somit abgehakt.
Multiplayer:
Der Multiplayer unterscheidet sich eigentlich nicht groß von anderen Beat Em Up Multiplayer Modi. Hier kämpft man nicht gegen die KI sondern gegen einen menschlichen Gegner. Leider nur zu zweit...... obwohl die Möglichkeit für mehr als 2 Spieler gegeben wären. Im Single Player zum Beispiel kann man bei den Aufgaben auch den Charakter blitzschnell wechseln, es entsteht also der aus TEKKEN so bekannte "Tag Team Modus". Dieser bleibt online leider aus.
Bewertung: 7 von 10 Punkten
Die Möglichkeit mit mehr als 2 Leuten zu spielen wurde nicht in Betracht gezogen, was nicht nur schade sondern ärgerlich ist. Gerade weil man im Single Player daran gewöhnt ist.
Gesamtergebnis: 56 von 70 Punkten
Soul Calibur 4 bekommt eine 3 von mir. Das Spiel bietet einem super Optik, lange Spielzeit aber für meinen Geschmack ist der Schwierigkeitsgrad zu schnell zu hoch angesetzt und beim Multiplayer hat man was die Möglichkeiten angeht gepennt. Auch wären Sachen wie Trophys oder mehr Content auch mal was schönes gewesen. Mal vom meiner Meinung nach überteuerten Preis der aus Star Wars bekannten Spielfigur abgesehen.
mfg. -LaRrY-
Dienstag, 19. Mai 2009
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